Fairness mit Tradition

Seit 40 Jahren gehen wir immer wieder neue Wege – um den Fairen Handel bekannter zu machen, unsere Partner nachhaltig zu fördern und ihnen neue Absatzchancen zu eröffnen. Viele hundert Engagierte in Weltläden und Aktionsgruppen haben den Fairen Handel von Beginn an entscheidend geprägt und uns dabei unterstützt, ihn stetig weiter zu entwickeln. Die wichtigsten Pionierleistungen der GEPA auf einen Blick – denn Fairness hat bei uns eine lange Tradition.

Gründen und vernetzen

Gründung I 1975

Geburtsstunde der GEPA: Am 14. Mai 1975 wird der Gesellschaftervertrag vom Kirchlichen Entwicklungsdienst (KED), Misereor und der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft der Dritte Weltläden unterzeichnet.  Zu den heutigen Gesellschaftern der GEPA

Erste Kriterien I 1977

Die GEPA und ihre Gesellschafter legen erste Projekt- und Partnerkriterien für den Fairen Handel fest. Bis heute handeln wir nach diesen Kriterien und entwickeln sie ständig weiter.

 

Weltweiter Zusammenschluss I 1989

Die GEPA ist Gründungsmitglied der heutigen World Fair Trade Organisation (WFTO)  – einem weltweiten Zusammenschluss von Fair-Handels-Organisationen. Ein Jahr später wird das europäische Pendant European Fair Trade Association (EFTA) unter Beteiligung der GEPA gegründet.

Forum Fairer Handel I 2002

Auch das Forum Fairer Handel wird von der GEPA mit gegründet: Das Netzwerk der Fair-Handels-Organisationen und -Akteure in Deutschland.

 

Weitere Informationen

www.wfto.com

www.forum-fairer-handel.de

www.weltladen.de

Den Film „40 Jahre Fairer Handel sind nicht genug“
bei vimeo ansehen


Bio und fair

Erster fairer Bio-Kaffee I 1986

Mit dem Café Orgánico führt die GEPA den ersten fairen Bio-Kaffee in Deutschland ein. Partner ist die Kleinbauerngenossenschaft UCIRI aus Mexiko.

Weltweit erster Bio-Tee I 1987

Die GEPA bringt den weltweit ersten Bio-Tee auf den Markt – der Grundstein für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Naturland. 

Soziale Kriterien bei Naturland I 1990

Auf internationaler Ebene setzt sich die GEPA bei den Bio-Anbauverbänden dafür ein, dass faire Lebens- und Arbeitsbedingungen zum ökologischen Anbau dazu gehören. Mit Erfolg! Zu den Richtlinien von Naturland zählen heute nicht nur ökologische sondern auch soziale Kriterien.

 

Erster Bio-Vollrohrzucker I 1997

Wir bieten in Deutschland den ersten fairen Bio-Vollrohrzucker „Mascobado“ von den Philippinen an. Unsere Beratungsarbeit zur Bio-Umstellung und Qualitätssicherung hat Früchte getragen!

Preisgekrönt I 1997

Die aluminiumfreien Kaffeeverpackungen der GEPA werden für Innovation, Design und Umweltverträglichkeit ausgezeichnet.

Erste faire Bio-Schokolade I 2000

Mit Einführung des GEPA-Klassikers „Fairena Bio“ wurde die erste fair gehandelte Bio-Schokolade in Deutschland hergestellt. Zahlreiche weitere Produkte wie etwa Honig sind in den Folgejahren in Bio-Qualität erhältlich.

Wachstum Bio I 2016

Rund 77 Prozent der GEPA-Lebensmittel stammen inzwischen aus ökologischem Anbau.

Weitere Informationen

Weitere Informationen
Mehr über die Bio-Tees der GEPA finden Sie unter
www.gepa-teafortwo.de

Von Landlosen zu Biobauern:
Reportage über die Zuckergenossenschaft ATC auf den Philippinen


Politisch und öffentlich

Jute statt Plastik I 1978

Die Jutetaschen mit dem Slogan „Jute statt Plastik“ kommen auf den deutschen Markt – als Vorläufer der heute weitverbreiteten Einkaufstaschen aus Stoff. Sie werden zum Symbol für eine Bewegung, die die vorherrschende Konsum- und Wegwerfmentalität kritisiert.


Nica-Kaffee I 1980

Die GEPA importiert den ersten Kaffee aus Nicaragua – das Symbolgetränk für die breite Solidaritätsbewegung mit dem Volk, das sich aus der Diktatur Somozas befreit hatte. Für viele Menschen in Europa war Nicaragua ein Symbol für die Hoffnung auf eine gerechtere und menschlichere Gesellschaft.

 

Fair Play – fair pay I 1998

Mit der Kampagne “Fair Play – fair pay!” macht die GEPA auf niedrige Löhne und Kinderarbeit in der pakistanischen Fußballindustrie aufmerksam. Die ersten fairen  Fußbälle kommen auf den Markt.


Ohne Gentechnik I 2000

Bei Reis und Schokolade stellt die GEPA das Thema „Gentechnik“ in den Vordergrund. Diese Produkte tragen das BUND-Zeichen „ohne Gentechnik“.

Erste Faire Woche I 2001

Erste bundesweite Faire Woche unter Mitwirkung der GEPA: Beim Aktionsfrühstück der GEPA sind die bekannten Kölner Tatort-Kommissare zu Gast.

Nachhaltigkeitspreis I 2009

Erste Nominierung zum Deutschen Nachhaltigkeitspreis: Top 3 Deutschlands nachhaltigster Einkauf.

Weitere Informationen

Die GEPA-Partner Navdanya und Green Net kämpfen insbesondere gegen Gentechnik:
Hintergrundinfos zu Navdanya
Hintergrundinfos zu Green Net

www.faire-woche.de


Erste Schokolade mit fairer Milch I 2011

Die erste Schokolade mit fairer Milch: Die GEPA führt mit dem Naturland Fair Zeichen Bio-Schokolade mit fairer Bio-Alpenmilch aus dem Berchtesgadener Land ein -  ein zentraler Schritt zu umfassender Fairness in der Produktions- und Lieferkette – auch im Norden.

Weitere Informationen

Alles über faire Milch unter
www.gepa-jetzt-faire-milch.de


Erfolgreich fair

Verkaufstest GEPA-Kaffee I 1989

GEPA-Kaffee besteht den Verkaufstest in süddeutschen Lebensmittelmärkten. Dies ist der Ausgangspunkt für den Einzug in den Lebensmittel-, Bio- und Naturkosthandel wenige Jahre später.

GEPA-Kaffee im Außer Haus Markt I 1992

Der erste GEPA-Kaffee wird außer Haus, zum Beispiel in Kantinen und Cafés ausgeschenkt.

Erster Lizenznehmer TransFair I 1992

Die GEPA wird erster Lizenznehmer der Siegelorganisation TransFair.

GEPA-Produkte Lebensmittelhandel I 1993

GEPA-Kaffee und andere Produkte werden ab hier mit stetigem Erfolg im Lebensmittel-, Bio- und Naturkosthandel angeboten. Für unsere Partner ist dies die Chance auf größeren Absatz ihrer Produkte.

Bio & fair im Handel I 2001

Unter dem neuen Motto "bio & fair" finden Bio-Produkte der GEPA bis heute im Lebensmittelhandel großen Anklang.


Unterstützung Weltläden I 2005

Gemeinsam mit dem Weltladen-Dachverband startet die GEPA eine Kampagne zur Unterstützung der Weltläden. Die Ziele: Mehr Weltläden mit längeren Öffnungszeiten und ein einheitliches Erscheinungsbild. Bereits seit 1997 bietet die GEPA intensive Beratung für Weltläden an. Dies führt zu zahlreichen Neugründungen in zentralen Innenstadtlagen.

Neues Kaffeebarkonzept I 2007

Mit einer eigenen Kaffeebar „Café Si“ bietet die GEPA ein Ausschankkonzept für fairen Kaffee an. 2008 kommt eine für den Deutschen Fußballbund (DFB) angefertigte Variante hinzu. Damit ist die GEPA bei den Länderspielen der Deutschen Nationalmannschaft präsent.



Unser Weg

Was wir in naher und ferner Zukunft noch bewegen möchten.
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Ausgezeichnet!

Wir haben Wort gehalten und sind für unsere Verdienste mehrfach ausgezeichnet worden.
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